Mit ihrem Beitrag „Dat Gröne Hart vun Holsteen“ hat Petra Jessen aus Barmstedt den Wettbewerb „En Leed för den Kring Sebarg“ gewonnen.  Die Autorin, die auch regelmäßig zu Gast beim Möllner „Autorendrepen“ ist, konnte den ersten Preis in Höhe von 250 Euro mit nach Hause nehmen. Zudem wurde ihr Text durch den Segeberger Kirchenmusikdirektor Andreas Maurer-Büntjen vertont und am 14. Mai in der Marienkirche in Bad Segeberg uraufgeführt.

Hier als Kostprobe der Refrain des Liedes:

„Sebarg, du wunnerscheune Kring
Du büst dat gröne Hart vun Holsteen
Ick weet, vun wat ick sing.
Dat is een Glück, hier to leven,
För mi kann‘t nix Beters geven.“

Insgesamt haben sich 12 Autor/innen im Alter zwischen 56 und 96 Jahren mit Einsendungen an dem Wettbewerb beteiligt. Den zweiten Preis in Höhe von 150 Euro konnte Prof. Dr. Peter Zabel für sich verbuchen. Der dritte Preis ging an Eckhard Hidde.

Die Texte dieser beiden Preisträger wurden ursprünglich auf Hochdeutsch eingereicht und von Nikos Saul bzw. Thorsten Börnsen ins Plattdeutsche übersetzt. „Die Möglichkeit, die Texte ins Plattdeutsche übersetzen zu lassen, eröffnete sehr viel breiteren Kreisen die Teilnahme an dem Wettbewerb. Und das durchaus erfolgreich, wie die Platzierungen von Herrn Zabel und Herrn Hidde beweisen. Insgesamt ist die Aktion für das Niederdeutsche ein Gewinn, macht sie doch die Sprache und ihre Einbindung in die Region sichtbar“, so Thorsten Börnsen, der Leiter des Niederdeutschzentrums in Holstein. Der Sonderpreis des Zentrums, bestehend aus einem Wertgutschein in Höhe von 100 Euro, ging an Ulrich Gröhn für seinen auf Plattdeutsch eingereichten Wettbewerbstitel. „Weil er mit großer Leichtigkeit und Humor das Thema regionaler Identität angeht“, begründet Börnsen die Preisvergabe.

(Foto: Andrea Funk)

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