. Mit der Platt-Pop-Band „Die Tüdelband“, dem Poetry-Slammer Nikos Saul und dem Plattbeats-Organisator Thorsten Börnsen startet die nächste Rund des plattdeutschen Songcontests Plattbeats am 24. Oktober, und zwar online. Auf dem Programm stehen an diesem Abend ab 20 Uhr ein Konzert der beiden Hamburger Musiker und eine Slameinlage von Nikos Saul. Anschauen kann man sich die Eröffnung auf www.plattbeats.de, der Plattbeats-Facebookseite und hier:

Das Finale des plattdeutschen Songcontests für ganz Norddeutschland ist am 24. April 2021 im Rahmen einer großen Liveveranstaltung in Hamburg geplant. „Nach einem Online-Finale in diesem Jahr hoffen nun alle auf ein Liveevent 2021. Besonders die Musiker*innen sehnen sich danach, wieder auf einer Bühne vor Publikum spielen zu können“, so Börnsen. Für die Teilnahme an diesem Finale, bei dem es um Gewinne im Gesamtwert von 1200 Euro geht, können sich Amateurmusiker*innen zwischen 15 und 30 Jahren bis zum 24. März 2021 bewerben. Gezielt richtet sich der Wettbewerb auch an Musiker, die kein Plattdeutsch können. Deswegen können auch Songs auf Englisch und Hochdeutsch eingereicht werden. Das Plattbeats-Team hilft dann bei der Übersetzung. „Wir wollen jungen Bands damit Lust auf die Sprache machen. Sie animieren, auch mal ein bisschen zu experimentieren. Es geht nicht darum, perfektes Platt zu können. En beten scheef hett Gott leev. Uns ist ein kreativer Umgang mit der Sprache und der eigenen Musik wichtig“, sagt Börnsen weiter. Songs in allen Stilrichtungen sind deshalb möglich und erwünscht. Das beweist die 2020er-Ausgabe von „Plattbeats“. Von Pop und Rock reichte das musikalische Spektrum der Beiträge über 80s-Synthiepop bis hin zu Death-Metal. Und auch das funktioniert op Platt.

„Plattbeats“ ist ein Projekt des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein. Die Schirmherrschaft hat der schleswig-holsteinische Parlamentspräsident Klaus Schlie inne. Partner sind das Hamburger Ohnsorg-Theater, die Universität Greifswald sowie der Bund für Heimat und Umwelt. Plattbeats wird gefördert durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien.