Bevensen-Tagung e.V. lobt Hans-Henning-Holm-Preis 2026 aus
Zu Ehren von Hans-Henning Holm, der von 1952 bis 1973 verantwortlicher Redakteur für niederdeutsche Hörspiele beim NDR war, vergibt die Bevensen-Tagung e.V. 2026 den Hans-Henning-Holm-Preis.
Der Hans-Henning-Holm-Preis wird für besondere Leistungen auf den Gebieten niederdeutsches Hörspiel und dramatische Texte verliehen. Er ist mit 2.000 Euro dotiert.
Bedingungen
Um den Hans-Henning-Holm-Preis können sich Autorinnen und Autoren mit szenischen Beiträgen in niederdeutscher Sprache bewerben. Gesucht werden literarische Texte und Produktionen für online oder linear.
Eingereicht werden kann eine Hörspielproduktion, ein Hörspielskript / szenischer Text in niederdeutscher Sprache, der 40 DIN A 4 Seiten, zweizeilig, nicht überschreiten darf. Je Autor/Autorin darf nur eine Produktion oder ein Text eingereicht werden. Der Beitrag soll innerhalb der vergangenen fünf Jahre entstanden sein. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich.
Für die Bewerbung werden Skripte im PDF-Format und/oder Audios als mp3-Datei sowie ein kurzer schriftlicher Überblick über die bisherigen Aktivitäten auf dem Gebiet der plattdeutschen Sprache (Vita) benötigt. Ein Link für den Upload sowie weitere Informationen sind erhältlich bei der Stadt Bad Bevensen, Herrn Andreas Wolter, Lindenstraße 12, 29549 Bad Bevensen, Tel. 05821 – 89150, a.wolter@bevensen-ebstorf.de, Die Beiträge werden anonymisiert von einer sachkundigen Jury begutachtet.
Einsendeschluss ist der 15.05.2026.
Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde während der 78. Bevensen-Tagung (Tagung für Niederdeutsch) am 20.09.2026 in Bad Bevensen.
Weitere Informationen über die Tagung findet man im Internet unter www.bevensen-tagung.de.
Text: PM
Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide 2026 - Ausschreibung
Der Klaus-Groth-Preis für niederdeutsche Lyrik wird zum neunten Mal ausgeschrieben. Getragen wird der Preis von der Stadt Heide, der Sparkasse Westholstein und der Klaus-Groth-Gesellschaft. Autorinnen und Autoren aller Altersgruppen sind zur Teilnahme eingeladen. Es müssen drei bis fünf Gedichte in niederdeutscher (plattdeutscher) Sprache eingereicht werden. Themen und Formen können frei gewählt werden und sowohl traditionelle als auch moderne Ausprägungen annehmen. Die Gedichte müssen eigenständig verfasst werden und können schon veröffentlicht worden sein, dürfen aber noch nicht bei einem anderen Wettbewerb prämiert worden sein.
Der in Heide geborene und aufgewachsene Klaus Groth (1819 bis 1899) gehört zu den bedeutendsten Dichtern niederdeutscher Sprache. Zu seinen Werken zählen die Lyriksammlung “Quickborn” mit den bekannten Gedichten “Min Jehann” und “Matten Has'” sowie die in Tellingstedt angesiedelte Erzählung “Ut min Jungsparadies”. Groths Dichtung hat das Niederdeutsche im 19. Jahrhundert als Literatursprache und insbesondere als Sprache der Lyrik neu etabliert.
Dem Bewerbungsschreiben müssen die Gedichte ohne Namensnennung in einem geschlossenen Umschlag beigefügt werden. Alle Teilnehmenden erklären sich mit einer möglichen Publikation ihrer Texte im Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft einverstanden. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 25. September 2026 um 17.00 Uhr auf der Museumsinsel Lüttenheid in Heide statt.
Einsendeschluss ist der 1. April 2026.
Die Unterlagen bitte auf dem Postweg an:
Stadt Heide – “Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide”
Postelweg 1
25746 Heide
Text: PM